IKS-Studie

 

Die von act Management Consulting durchgeführte Studie „IKS – Quo vadis“ hat den aktuellen Stand unternehmensweiter Risiko- und Kontrollsysteme - sowohl in der österreichischen Wirtschaft als auch im öffentlichen Sektor -  erhoben und zeigt zukünftige Optimierungspotenziale auf.


Informieren Sie sich über unsere aktuelle Veranstaltung zum Thema "IKS in der Praxis" hier.

 

Die Studienergebnisse lassen sich in folgenden zentralen Erkenntnissen zusammenfassen:

 

  1. Unternehmensethik und Grundsätze der Integrität spielen für österreichische Unternehmen und Organisationen eine wesentliche Rolle
    Zur Schaffung eines entsprechenden IKS-Kontrollumfeldes werden die Grundsätze der Integrität und Unternehmensethik von der Mehrheit der befragten Unternehmen und Organisationen in Regelwerken festgehalten.
  2. Unternehmen und Organisationen managen vermehrt ihre Risiken
    Ein Risikomanagement-Prozess ist bei einer überwiegenden Mehrheit der befragten Organisationen in Teilen implementiert, wenngleich eine systematische Nutzung nicht einmal bei der Hälfte der StudienteilnehmerInnen vorliegt.    
  3. IKS Standards nicht bei allen Studienteilnehmern erreicht
    Rund 67% der StudienteilnehmerInnen verfügen zumindest über ein standardisiertes IKS, das den fachlichen Mindestanforderungen entspricht. Bei 33% entspricht das aktuelle IKS noch nicht den fachlichen Mindestanforderungen.
  4. Kontrollaktivitäten werden kaum auf ihre Effektivität überprüft          
    Die Kontrollaktivitäten werden von den Unternehmen und Organisationen überwiegend dokumentiert. Ein Großteil nutzt auch die Vorteile IT-unterstützter Dokumentation. Jedoch werden die dokumentierten Kontrollmaßnahmen von rund 70% der StudienteilnehmerInnen nicht zur Gänze eingehalten.
  5. Interne Revision erhält positiveren Stellenwert    
    Die Interne Revision nimmt neben der eigentlichen Prüftätigkeit verstärkt die Rolle des „internen Beraters“ wahr.
  6. IT-Sicherheit spielt eine wesentliche Rolle im internen Kontrollsystem         
    Datensicherheit (z.B. Vertraulichkeit, Verfügbarkeit, Integrität) wird von den meisten Unternehmen und Organisationen im IKS berücksichtigt.
  7. Verschärfte Anforderungen eines „EURO-IKS“ ab 2008
    Mit dem geplanten Inkrafttreten des URÄG 2008 (01.06.2008) sehen sich zahlreiche Unternehmen mit neuen Herausforderungen im Bereich des Internen Kontrollsystems konfrontiert. Als wesentliche Änderungen sind die Überprüfung der Wirksamkeit des IKS durch den internen Prüfungsausschuss sowie die verschärfte Redepflicht des Abschlussprüfers bei wesentlichen IKS-Mängeln zu nennen.

Wir haben uns auch in unseren Fachveranstaltung mit dem Themen Risikomanagement, Unternehmenssteuerung und Performance Management befasst. Für detailliertere Informationen folgen Sie bitte den entsprechenden Links in diesem Absatz.

Bei Interesse an der Studie sowie für die Diskussion Ihrer Umsetzungspläne bitten wir Sie, uns unter office@act-mc.at oder telefonisch unter 01/ 205 19 20-0 zu kontaktieren.

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