Fachveranstaltung "IT Governance in der Praxis"

 

Am 7. April 2005 fand im Haus der Musik die dritte Fachveranstaltung der act Management Consulting GmbH zum Thema „IT Governance in der Praxis" statt. Die Aktualität und Relevanz dieses Themas wurde durch mehr als 60 Teilnehmer aus Österreichs Top Unternehmen und Organisationen bestätigt. Die hervorragenden Referenten und das anregende Ambiente sorgten dafür, dass die Erwartungen der Teilnehmer voll erfüllt wurden.

Bitte klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.In seinem Einleitungsreferat umriss Dr. Bernd Leinich aus Sicht von act MC den Fokus dieser Veranstaltung und fasste die Erfahrungen aus Beratungsprojekten der letzten Jahre zusammen. Dass nach einer Sparwelle nun wieder ein offensiver Einsatz der IT im Dienste der Geschäftsziele angesagt ist, war eine für die weitere Diskussion zentrale These.

Bitte klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.Einen zusammenfassenden Bericht über die Ergebnisse eines Projektes von Guide Share Europe, in dem Berater und Anwender gemeinsam die Aspekte strategische Ausrichtung, Wertbeitrag der IT, Makroorganisation und Mikroorganisation beleuchteten, gab Dr. Gerald Hübsch, CIO der Energie AG Oberösterreich. Er ergänzte diese grundsätzlichen Überlegungen durch konkrete Beispiele aus seiner Unternehmensgruppe.

Bitte klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.Der nächste Vortragende leitete von der Welt der Energie zur Medienlandschaft über. Herr Dipl.Ing. Herbert Lutterbach, IT-Chef von RTL Television in Köln positionierte die Rolle der IT in seinem Unternehmen als die eines strategischen Erfolgsfaktors. Seinen Bericht über die bereits realisierten Erfolge ergänzte er durch die Darstellung der aktuell anstehenden Herausforderungen und bot damit einen hochinformativen Einblick in diese dynamische und kompetitive Branche.

Bitte klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.Eine Dienstleistungsbranche, die nach einer langen stetigen Wachstumsphase kurzfristig massive Kostensenkungsprogramme umsetzen musste, repräsentierte Herr Dr. Jörg Oliveri-Schulz, Vorstand der Generali Vienna Holding AG. Er ging detailliert auf das Architektur- und Projektportfoliomanagement in seiner Unternehmensgruppe ein. Der Einblick in die methodisch ausgereifte Vorgangsweise bot zahlreiche Impulse zum Ausbau der eigenen IT Governance Ansätze.

Bitte klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.Dass unmittelbar nach dem Vertreter eines international tätigen Privatversicherungskonzerns mit Herrn Dr. Thomas Mück der Verantwortliche einer führenden österreichischen Sozialversicherung zu Wort kam, rundete den Bogen der Erfahrungsberichte hervorragend ab. Herr Dr. Mück brachte die besonderen Herausforderungen an die IT einer Sozialversicherung auf den Punkt, als er die Verantwortung gegenüber den Versicherten nicht nur als Kostenfrage, sondern auch als eine Frage des Anstandes charakterisierte.

Bitte klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.Für die abschließenden Podiumsdiskussion lud Dr. Gerhard Friedrich als Moderator dieser Veranstaltung zu einem Vergleich der Erfahrungen aus den verschiedenen Branchen und Ländern ein. Die strategische Bedeutung der IT für die Erreichung der Unternehmensziele konnte als gemeinsamer Nenner rasch bestätigt werden,  ebenso die große Bedeutung, die dem gegenseitigen Verständnis und Vertrauen zwischen Anwenderbereichen und IT zukommt.

Bitte klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.Auf die bewusst provokante Frage aus dem Publikum, ob denn IT Governance nicht nur alter Wein in neuen Schläuchen sei, räumten die Referenten ein, dass diese Diagnose einiges für sich hat. Mit IT Governance können allerdings viele bekannte Fragen mit mehr Erfolg abgehandelt werden, als bei der lange vorherrschenden punktuellen Betrachtung.

Bitte klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.Das Programm klang mit einem informellen Teil am Buffet aus. Als Anregung zum Thema aus einem ganz anderen Bereich fand eine Führung durch das Philharmonikermuseum im Haus der Musik statt. Hier konnten sich die Teilnehmer darüber informieren, wie Dirigenten die Herausforderung lösen, aus einer Gruppe von Musikern mit Solistenqualität ein Team zu formen, das eines der führenden Orchester der Welt ist. Analogien zum Thema dieser Veranstaltung waren kein Zufall.

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