No Risk - No Fun. Erfolgsfaktor Risikomanagement
Unsere zweite Kundenfachveranstaltung dieses Jahres, am 19. Oktober
2006, stand unter dem Motto „No Risk – No Fun. Erfolgsfaktor
Risikomanagement“. An die 100 Teilnehmer folgten unserer Einladung ins Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig und widmeten sich diesem spannenden Thema.
Den Einführungsvortrag mit dem Titel „Ohne Risikomanagement geht nichts mehr? – Erfolgsfaktor Risikomanagement“ hielt Mag. Werner Kolarik,
Mitglied der Geschäftsleitung bei act MC. Er umriss dabei die
Rahmenbedingungen des Risikomanagements, beschrieb die aktuellen
Ansätze im Risikomanagement und präsentierte einige Beispiele aus der
Praxis – so auch aus aktuellen Projekten der act MC.
Dr. Johannes Turner,
stellvertretender Abteilungsleiter Bankenanalyse und -revision bei der
Österreichischen Nationalbank beleuchtete das Thema „Risikomanagement
aus der Sicht von Aufsichtsbehörden“. Er unterstrich die Notwendigkeit
eines Risikomanagements und die spezifischen Anforderungen an ein
Risikomanagementsystem im Bankensektor. Neben einem interessanten
historischen Exkurs ging er auch auf die unterschiedlichen
internationalen Standards ein.
Als Repräsentant eines börsennotierten österreichischen Unternehmens schilderte Frau Mag. Gabriela Zraunig,
Leiterin Rechnungswesen bei der Österreichischen Post AG, ihre
Erfahrungen im Risikomanagement. Sie beschrieb den spannenden Prozess
des Börsegangs der Post AG in diesem Jahr und die damit verbundenen
Herausforderungen. Ihr anschaulicher und differenzierter
Erfahrungsbericht fand großes Interesse.
Herr Mag. Robert Schober
vom Neurologischen Therapiezentrum Kapfenberg (NTK) der Vamed-Gruppe
konnte krankheitsbedingt seinen Vortrag nicht selbst halten, allerdings
konnte unser Health Care Spezialist Dr. med. Patrick A. Schöggl für
ihn einspringen, er war mehrere Jahre selbst Arzt am NTK. Dr. Schöggl
berichtete über das „Risikomanagement im österreichischen Spitalwesen
aus der Sicht des KH-Managements“. Es wurde deutlich, dass es im
Gesundheitswesen in diesem Bereich an verbindlichen und international
einheitlichen Standards fehlt, wodurch die Durchsetzung solcher Systeme
erschwert wird.
Schließlich rundete Herr Peter Agel,
CIO bei e.on IS (Deutschland) das Thema ab indem er aus seiner
Erfahrung die Anforderungen an ein IT Risk Management berichtete. Dabei
zeigte sich, dass das IT-Business Risiko höher ist, als je zuvor. Er
präsentierte IT Risk Management Systeme und Lösungsszenarien in seinem
Unternehmen und gewährte Einblick in die damit gemachten Erfahrungen.
Die abschließende Podiumsdiskussion gab den Vortragenden und den
Besuchern die Gelegenheit, Querbezüge herzustellen und eine vertiefende
Diskussion zu führen. Die Einleitungsfrage des Moderators, act MC
Geschäftsführer Dr. Gerhard Friedrich, ob aktives
Risikomanagement ängstlicher oder mutiger mache, wurde naturgemäß nicht
einheitlich beantwortet, letztlich sah man allerdings die Chance zu
mutigeren Entscheidungen als höher an. Einig war man sich auch, dass
Risikomanagement in allen Branchen auf der Top-Management-Agenda stehen
sollte.
Abgerundet wurde der Abend durch exklusive Sonderführungen durch die aktuellen Ausstellungen „Review – 25 Jahre Österreichische Ludwig Stiftung“ und „Joseph Beuys aus der Sammlung des MUMOK“.
Beide Ausstellungen illustrierten nicht zuletzt auch die
Risikobereitschaft eines Kunstsammlers – welche wohl auch nur durch ein
fundiertes „Risikomanagement“ zu solch einem Erfolg wird! Zusätzlich
bot sich noch die Möglichkeit, die am selben Abend erst eröffnete
Ausstellung „Erwin Wurm – keep a cool head“ zu besuchen.
Die
mehr als erfolgreiche Veranstaltung fand mit kulinarischen
Köstlichkeiten und exklusivem Budweiser Bier im MUMOK Restaurant ihren
informellen Höhepunkt. Die letzten der insgesamt an die 100 Gäste
verließen das MUMOK erst in den frühen Morgenstunden…
Lassen Sie die Veranstaltung Revue passieren mit einer Slideshow.
Links im Menü finden Sie die Berichte und Downloads zu unseren anderen Fachveranstaltungen.
|